Aktuelle Ausgabe 02/2019

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Mais ist bei Ökobetrieben eine zunehmend gefragte Kultur als energiereiches Grundfutter oder als Kraftfutterkomponente für Kühe. Allerdings ist der Anbau von Ökomais anspruchsvoll. Sehr große Aufmerksamkeit verlangt die mechanische Unkrautregulierung, die schon deutlich vor der Saat beginnt. Markus Mücke von der Landwirtschafts­kammer Niedersachsen berichtet.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Hier werden die im Originaltext ausführlich beschriebenen Maßnahmen kurz aufgelistet:

Vorbeugende Maßnahmen

  • Förderung der Jugendentwicklung des Maises
  • Sortenwahl: Frohwüchsige Sorten mit planophiler Blattstellung bevorzugen

Mechanische Unkrautregulierung

  • Sorgfalt bei der Saatbettbereitung für einen ebenen, gut rückverfestigten Acker
  • Spurreißer am Sägerät und Säaggregate müssen korrekt eingestellt werden.
  • Die jeweils erste Maisreihe an den Schlagrändern muss mit ausreichend Abstand zur Schlagkante angelegt werden, damit später das äußere Aggregat der Scharhacke störungsfrei arbeiten kann.
  • Regelmäßige Schlagkontrollen für eine bedarfsgerechte Unkrautregulierung
  • Zinkenstriegel frühzeitig einsetzen: Zweimaliges Blindstriegeln im Vorauflauf hat einen sehr großen Regulierungserfolg.
  • Striegeln im Nachauflauf: Ab BBCH 11 ist der junge Mais zunehmend weniger striegelempfindlich. Trotzdem sollte mich weichem Zinkendruck, reduzierter Geschwindigkeit und in den Nachmittagsstunden gestriegelt werden. Ein kann ein Arbeiten diagonal oder im 90°-Winkel zur Drillrichtung kann sinnvoll sein.
  • Werkzeuge mit häufelnder bzw. verschüttender Wirkung sind im Mais gut einsetzbar und auch vergleichsweise preiswert. Man muss allerdings häufelnde Werkzeuge während der Jugendentwicklung des Maises besonders präzise einsetzen.

Stand: 30.04.2019