01/2013
Den richtigen Mais (recht)ZEITIG säen
04/2012
Wo ist NIRS praxistauglich?
04/2011
Maisernte: Abreifeunterschiede der Sorten effektiv nutzen
03/2010
Raps oder Mais: eine Standortfrage
04/2008
Maiswurzelbohrer: Natürliche Resistenz ist jetzt Wirklichkeit
03/2006
„Was bringen mir Maisfeldtage?“
04/2005
Analysetechnik: NIRS – Siloqualität „im Flug“ bestimmen
03/2012
Maisanbau im Klimawandel
03/2010
Das Märchen von der dicken Spindel
04/2008
Ein neuer Stern am Maishimmel?
04/2006
Maissorten: Im Dauerlauf auf Erfolgskurs
04/2005





Die allgemeine Daumenregel „Bei 8 °C Bodentemperatur im Frühjahr soll der Mais gesät werden” kennt jeder. Allerdings kommt es bei der Maissaat auf viel mehr an, als nur auf die richtige Bodentemperatur. Dr. Wolfhard Schmidt erläutert.

Ein ökonomisch optimierter und ressourcenschonender Einsatz von Betriebsmitteln wird in der Landwirtschaft immer wichtiger. Auch die Dokumentation aller Maßnahmen und Aufwandmengen spielt eine zunehmende Rolle. Sensoren zur Messung und Dokumentation von Inhalts- und Einsatzstoffen können hier eine wertvolle Unterstützung sein.
Maissorten unterscheiden sich erheblich in ihrem Abreifeverhalten. Mit Kenntnis dieser Eigenschaft lässt sich das Leistungspotenzial einer Sorte unter den betriebsbedingten Vorgaben erst richtig nutzen. Ziel ist es, witterungsbedingte Risiken durch die Sortenwahl zu minimieren und so sicher die optimale Reife der Maisbestände zu erreichen. Suboptimale Reifegrade zur Ernte bedeuten neben Ertragsverlusten bzw. weniger Ertrag Nachteile besonders in der Qualität!.
Früher stellte sich für viele Ackerbauern die Frage, ob bei hohen Rapspreisen zugunsten von Raps weniger Getreide angebaut werden sollte. Umgekehrt wurde bei relativ hohen Getreidepreisen überlegt, den Rapsanteil zu reduzieren. In vielen Regionen hat Mais an Bedeutung gewonnen. Welche Fruchtfolgen sind jetzt die rentabelsten?
Der Westliche Maiswurzelbohrer Diabrotica virgifera virgifera Le Conte rückt näher und wird zur ernsten Bedrohung für den europäischen Maisanbau in engen Fruchtfolgen. Umso wichtiger ist es, das Risiko richtig zu bewerten und die Lösungsansätze konsequent zu kombinieren.
Ein Besuch von Maisfeldtagen lohnt nur, wenn man sich dabei ein eigenes Urteil bilden kann. Die nachfolgenden Regeln können helfen, die richtigen Informationen herauszufiltern.
Hochleistungskühe brauchen 1A-Silagen – Futterqualität ist darum ein vorrangiges Zuchtziel bei der Selektion neuer Maissorten. Doch die Bestimmung der Qualitätskriterien im Labor ist langwierig und teuer. Mit der mobilen Nahinfrarotspektrometrie (NIRS) beschreitet die Südwestsaat GbR ganz neue Wege, was nicht zuletzt dem Landwirt zugute kommt, der leistungsfähige Sorten schneller zur Verfügung gestellt bekommt. Ein Gespräch mit dem Maiszüchter Dr. Frank K. Röber.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) verfügt über das größte Klimadatenarchiv des Landes. Messen, beobachten und archivieren von Wetter- und Klimadaten ist eine der Kernaufgaben des nationalen Wetterdienstes. In der Agrarbranche ist – bisher – nur wenigen bekannt, dass der DWD nicht nur Wettervorhersagen entwickelt, sondern mit Hilfe von Klimamodellen auch Klimaszenarien berechnet. Die mittel- und langfristige Entwicklung von Niederschlagsverteilung und Temperatur hat maßgebliche Folgen für Anbaurisiko, Wachstums-verlauf und Abreifeverhalten unserer Kulturpflanzen. Dr. Cathleen Frühauf und Ulrich Otte beschreiben Klimaszenarien in der Landwirtschaft und Folgen für den Maisanbau.
Spannende Geschichten aus dem Reich des Pflanzenbaus gibt es in großer Zahl. Selbst Fachleute leiten nicht selten aus ihren Beobachtungen hoch interessante, aber letztlich unbewiesene Schlüsse ab.Was ist beispielsweise dran am „Märchen von der dicken Spindel"? Führt eine dicke Spindel zu mehr Spindelanteilen in den Kolben?
Eine neue Maissorte muss – anders als bei Getreide – vor einer Zulassung durch das Bundessortenamt lediglich zwei Wertprüfungsjahre durchlaufen. Grund genug, an dieser Stelle schon einmal den Spitzenkandidaten der kommenden Zulassungsrunde (Körnermais und Silomais) vorzustellen.
Die Wetterextreme nehmen zu, was sich 2006 erneut deutlich zeigte – die Witterung war eine echte Achterbahnfahrt! Einige neuere Silomaissorten waren, bedingt durch ihre hervorragenden Ergebnisse in den Wertprüfungen, als echte Favoriten ins Rennen gegangen und standen jetzt unter einem extremen Erfolgsdruck.
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