Aktuelle Ausgabe 03/2016

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03/2016
  • Nach der verhaltenen Stimmung in den Wintermonaten mit negativer Preisentwicklung an den weltweiten Agrarbörsen war in der 22. und 23. Kalenderwoche eine erfreuliche Trendwende zu erkennen. Ausgelöst wurde die Wende an den Terminmärkten durch die überraschende Kursentwicklung der Sojabohne, die zum einen mit einer hohen Nachfrage aus Südostasien und zum anderen mit einem Flächenrückgang der Sojabohnen in den USA zu erklären ist.
  • Die Preissituation bei Getreide erfordert noch leistungsfähigere und kostensparendere Sorten. Nur: Alle Vorteile in einer Sorte gibt es nicht. Deshalb gilt es abzuwägen und zu rechnen im Unternehmen Pflanzenbau.
  • Abweichungen von der optimalen Saatzeit und Vorfrucht sind riskant, aber nicht immer zu umgehen. Die produktionstechnischen Versuche der SAATEN-UNION untersuchen die Saatzeittoleranz, die Eignung für Mulchsaat und die Leistungsfähigkeit als Stoppelweizen.
  • Indem Zuchtfortschritt zeitnah auf die Praxisbetriebe übernommen wird, können Sortenvorteile auch schnell(er) zu ökonomischen Gewinnen führen. Wie können Handel und Züchter dazu beitragen? Ein Beispiel aus Schleswig-Holstein.
  • Wer auf einem Trockenstandort mit 30 – 40 Bodenpunkten mit Weizen Geld verdienen will, muss scharf rechnen. Umso faszinierender ist die Strategie von Felix Hanssen aus Wischer bei Stendal: Seit 10 Jahren setzt er auf seinem Betrieb auf Hybridweizen, auf mittlerweile knapp 90 % seiner Winterweizenfläche!
  • Neue Krankheiten, veränderte Klimabedingungen oder Beschränkungen bei der Produktionstechnik überfordern viele ältere Sorten – neue, angepasste Sorten werden benötigt. Für den Züchter László Cselényi, W.v. Borries-Eckendorf, ist dies eine Riesenherausforderung, die nur mit modernsten Zuchtmethoden zu meistern ist.
  • Dinkel liegt schwer im Trend und wird mehr und mehr nachgefragt. Bei der Produktionstechnik ist einiges zu beachten, wie Hansgeorg Schönberger, N.U. Agrar GmbH, erläutert.
  • Der Maiszünsler ist der wirtschaftlich bedeutendste Schädling im Maisanbau und verbreitet sich zunehmend gen Norden. Besonders in Bundesländern, in denen seine biologische Bekämpfung finanziell gefördert wird, ist diese hochwirtschaftlich. Der Wirkungsgrad des chemischen Pflanzenschutzes ist und bleibt aber ungeschlagen hoch. Biologisch oder chemisch – was passt zu welchem Betrieb?
  • Die Kornmann Pflanzenbauservice GbR in Löpsingen hat sich auf Dienstleistungen im Bereich des Pflanzenbaus spezialisiert mit dem Schwerpunkt Pflanzenschutz und Düngung. Geschäftsführer Andreas Kornmann erläutert die Eckpunkte für eine erfolgreiche, chemische Maiszünsler-Bekämpfung.
  • Oft enttäuschen die erzielten Erträge einer Fruchtfolge obwohl es auf den ersten Blick keine Erklärung dafür zu geben scheint. Die Ursachen können in einer suboptimalen Bodenbearbeitung liegen. Jörg-Wilhelm Lahmann hat seine Bewirtschaftung mit Erfolg komplett umgestellt.