Aktuelle Ausgabe 03/2017

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03/2017
  • Zwei Drittel unseres Trinkwassers werden aus dem Grundwasser gewonnen. Weil über die Hälfte Deutschlands landwirtschaftlich genutzt wird, sollen die N-Überschüsse auf maximal 50 kg/ha reduziert werden. Sorten mit besserer Stickstoffverwertung sind ökonomisch und ökologisch die beste Wahl zur Herbstaussaat 2017.
  • Hybriden sind in vielen Kulturen bereits Standard, weil die Vorteile in der Praxis überzeugen. Bisher besetzte der Hybridweizen in Deutschland jedoch nur eine Nische. Dr. Mario Gils, Hybridweizenzüchter der Nordsaat Saatzucht GmbH, ist überzeugt, dass neue Sorten dies ändern werden.
  • Ist auf Standorten mit weniger als 30 Bodenpunkten und kleinräumig extrem wechselnden Bodenqualitäten noch eine wirtschaftliche Weizenproduktion möglich? Alles eine Frage der richtigen Anbaustrategie, meint Matthias Hecker, Betriebsleiter und Besitzer von Gut Pätschow.
  • Immer mehr Fungizide verlieren an Wirkung bzw. ihre Zulassung, neue sind nicht in Sicht. Umso wichtiger sind jetzt sehr gesunde Sorten: um Behandlungen einzusparen und so die verbleibenden Wirkstoffe zu schonen!
  • Mulchsaat ist das Steckenpferd von Christian Schneider. Der Landwirt aus der Soester Börde setzte schon lange vor den Zeiten von Greening und Co. auf Zwischenfruchtanbau und Mulchsaat. Die optimale Wahl der Maschine, ein gutes Zeitmanagement und auch die Sortenwahl sind dabei seine Erfolgsfaktoren. Ein Besuch auf einem eindrucksvollen Betrieb.
  • Die Anforderungen steigen: Nicht nur, dass der genügsame Roggen auf die schwachen und oft schlecht mit Wasser versorgten Böden verdrängt wurde, immer häufiger treten auch lange Trockenphasen auf oder auch Starkregen mit Sturmböen. Damit gewinnen Standfestigkeit, ausgeprägte Trockenstresstoleranz und Ertragsstabilität unter widrigen Wetterbedingungen eine noch stärkere Bedeutung.
  • Durch die Greeningvorgaben ist der Anbauumfang von Zwischenfrüchten stark angestiegen. Weiterer Auftrieb kommt vermutlich durch die Novellierung der Düngeverordnung. Wie aber wirken sich die Zwischenfruchtbestände auf die N-Dynamik aus, welche Rolle spielt die Düngung? Dr. Nicole Seidel und Heiko Gläser (beide Konser­vierende Bodenbearbeitung/Direktsaat in Sachsen e.V.) berichten.
  • Das Wasserrübenvergilbungsvirus (Turnip yellows virus, TuYV) wird seit Neustem von vielen als neue „Gefahr“ im Rapsanbau deklariert. Dabei ist TuYV kein neues Phänomen – die blattlausübertragene Virus­infektion ist ein altbekanntes Thema. Nadine Wellmann beschreibt das Phänomen und die Lösungsansätze.